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    Die COMÖDIE FÜRTH goes STADION

    Das Projekt: Was steckt dahinter und wie es entstand

    Der Covid-19-Virus hat auch in Deutschland nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens lahmgelegt. Und neben kleinen Geschäften und der Gastronomie hat es vor allem auch die Kultur getroffen. Während mittlerweile die meisten Einschränkungen in weiten Teilen aufgehoben wurden, und z.B. die Gastro-Szene zumindest auf Sparflamme wieder kocht, Museen und Autokinos unter Auflagen Besucher wieder begrüßen dürfen, bleiben bei den Theatern und Kinos die Türen noch geschlossen. Von Großveranstaltungen wie etwa Konzerte und Festivals ganz zu schweigen.

    Die Bayerische Staatsregierung lässt derzeit kulturelle Veranstaltungen bis zu 50 Personen zu. Dies würde auch für die Comödie gelten. Jedoch: Für die Comödie Fürth als privatwirtschaftlich geführtes Haus macht es mit dieser minimalen Zuschauerzahl keinen betriebswirtschaftlichen Sinn. Darum haben sich die Comödien-Gesellschafter Volker Heißmann, Martin Rassau und Marcel Gasde eine durchführbare Alternative überlegt, um trotz der Corona-Pandemie den Fans wieder gute Unterhaltung zu präsentieren und Freude zu bereiten.

    Die primäre Zielsetzung: Einen Ort zu finden, der in Fürth liegt, der die entsprechenden Kapazitäten bieten kann, an dem vor allem auch die hygienisch-medizinischen Voraussetzungen zur Sicherheit der Besucher umgesetzt werden können, und der den behördlichen Auflagen-Prüfungen letztlich standhält. Die Lösung war „relativ rasch gefunden“, so Marcel Gasde. Allerdings: „Zuerst stand die Überlegung, dass wir es mit einem Autokino auf dem Ronhof-Parkplatz versuchen“, verrät der Comödie-Geschäftsführer, „dann erst kam die Idee, doch direkt ins Stadion zu gehen.“

    Gedacht, geplant und ein Konzept war erarbeitet! Es wurden die diversen Möglichkeiten mehrfach in Augenschein genommen - wo die Zuschauer platzieren, wie die Bühne ausrichten damit die Sicht auf die Künstler so optimal wie nur machbar ist. Gasde: „Wir haben einige Pläne durchgespielt, aber letztendlich hat uns dabei die Südkurve überzeugt.“ Sind dort doch alle Voraussetzungen vorhanden, die Ein- und Ausgänge sind kontaktlos zu passieren, die Toiletten befinden sich in unmittelbarer Nähe.

    Für Volker Heißmann und Martin Rassau ist die Vorfreude auf einen Auftritt im Sportpark Ronhof riesengroß. „Nach gut drei Monaten Zwangspause brennen wir darauf, endlich wieder vor unseren Fans auftreten zu dürfen“, strahlen die beiden Kult-Humoristen der Comödie. Zwar sind die Rahmenbedingungen bei den Stadion-Vorstellungen völlig andere wie in einem Theaterhaus, „aber wir und auch alle anderen Berufskolleginnen und -Kollegen nehmen diese Herausforderung gerne an und jeder wird immer sein Allerbestes dafür tun, dass die Zuschauer voll auf ihre Kosten kommen“, sagt Heißmann. Und Kollege Rassau fügt an: „Besonders dafür machen wir ja diesen Job, der unsere Berufung ist!“