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    E R B A R M E N,
    die HESSEN kommen!

    BADESALZ gastiert in der Fürther Stadthalle

    Es war einmal vor langer Zeit... Es begab sich ausgerechnet am Heiligen Abend des Jahres 1982: Gerd Knebel und Henni Nachtsheim, ihres Zeichens Musiker in verschiedenen Bands, absolvierten im Frankfurter Kleinkunsttheater „Sinkkasten“ ihren ersten offiziellen gemeinsamen Auftritt unter dem Namen „Badesalz“ – als Herr und Frau Weihnachtsmann. Was dann folgte, war eine der erfolgreichsten und langlebigsten Bühnen-Karrieren in der deutschsprachigen Comedy-Szene.
    Mittlerweile sind die beiden Hessen länger im Geschäft als manche „Stars“ der Szene. Nachdem ihre Vorstellung pandemiebedingt bereits dreimal verlegt werden musste, nehmen Badesalz den nächsten und hoffentlich jetzt auch erfolgreichen Anlauf – am Freitag, 23. September 2022 heißt es Erbarmen, die Hessen kommen, dann stehen die Dauerbrenner Henni und Gerd auf den Brettern der Stadthalle Fürth.

    Das aktuelle Programm: „Kaksi Dudes“ (finnisch für „zwei Kumpels“). Zwei Typen gehen sich seit vielen Jahren (eigentlich schon seit der Schulzeit) aus dem Weg. Nicht ohne Grund… Dies ändert sich aber schlagartig, als ein Vermächtnis die beiden dazu zwingt, doch wieder Kontakt aufzunehmen. Was ist da von dem brillanten Komiker-Duo zu erwarten? Ganz klar, Badesalz wie man es kennt und liebt. Kuriose Kalauer, subtile Gesellschaftkritik, das alles einfach total schräg, konstant witzig und – wie könnte es auch anders sein – natürlich absolut hessisch!

    Ihr seit bereits über 30 Jahren in einem sehr schnelllebigen Geschäft erfolgreich. Können Sie das manchmal selbst glauben?
    Manchmal staunen wir schon...zum einen dass wir immer noch gut dabei sind, aber auch darüber dass es jetzt schon echt 30 Jahre sind!
    Als Sie beide anfingen war die deutsche Comedy-Szene eine ganz andere. Was hat sich seit damals verändert?
    Vor allem war sie viel kleiner, und es gab noch keinen eigenständigen Markt. Aber damals wie heute gilt, dass die Leute lachen wollen – und sich nur die Komiker durchsetzen, die das auch beim Publikum erreichen.

    Aber viele heutige Comediens versuchen, vor allem durch Tabubrüche Erfolg zu haben. Ihr habt den Arschlöchern dieser Welt auch immer den Spiegel vorgehalten, dabei aber die Gürtellinie nie unterschritten. Was sagt Ihr zu Hitler-, Behinderten- oder Judenwitzen auf der Bühne?
    Das kann man nicht pauschalisieren. Witze über Hitler sind zum Beispiel absolut nichts Anrüchiges – im Gegenteil! Gerade wir mit unserem ewig schlechten Gewissen können gar nicht genug Witze über die Nazis und die NS-Zeit machen. Wenn die Witze allerdings Leute verletzen, die das nicht verdient haben, wird es schwierig. Wir selbst haben uns immer gern um die Drecksäcke gekümmert. Aber der „Unnerum“-Bereich war nie unsere bevorzugte Witze-Gegend. Wobei es auch geheuchelt wäre, wenn wir jetzt bestreiten würden, dass wir ab und zu einem deftigen Scherz nicht abgeneigt sind.
    Ihr geltet als Comedy-Botschafter Hessens und kennt alle Bühnen von Flensburg bis Garmisch. Inwiefern unterscheidet sich denn der hessische Humor von dem im Rest des Landes?
    Es gibt Gags oder auch Themen, die überall funktionieren – und manche klappen in der einen Gegend besser als in der anderen. Wir haben festgestellt, dass in Städten, denen es wirtschaftlich etwas schlechter geht, der Humor manchmal etwas rauer ist als, sagen wir mal, in wohlhabenden schwäbischen Kleinstädten. Aber unterm Strich sind wir vor allem froh, dass wir deutschlandweit spielen können – und es offensichtlich überall Leute gibt, die uns sehen wollen.
    Und wie sieht’s Eurer Beobachtung nach in dieser Hinsicht mit uns Franken aus? Immerhin eilt uns der Ruf voraus, zum Lachen in den Keller zu gehen...
    Na ja, das sagen die Sauerländer, die Hanseaten und die Niedersachsen auch immer über sich. Wenn das bei Euch so wäre, dann wären wir bestimmt nicht so masochistisch, mit jedem neuen Programm wiederzukommen. Soll heißen: Das ist Quatsch! (Interview: A. Hock)

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