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    Tränen nach 25 erfolgreichen Jahren mit der Comödie

    Theaterdirektorin
    sagt traurig ade

    Neue Herausforderung für Eva Brütting in Stuttgart

    Es ist ein Abschied, der allen Seiten schwerfällt: Nach über 25 Jahren in der Comödie Fürth zieht es unsere Direktorin Eva Brütting ab November nach Stuttgart. Sie wird dort die kaufmännische Leitung der Stuttgarter Philharmoniker übernehmen, einem der ganz großen deutschen Orchester mit alleine 86 Musikern. „Es ist keine Entscheidung gegen die Comödie, sondern für eine berufliche und persönliche Weiterentwicklung“, sagt Eva dazu mit Wehmut in der Stimme.

    Ihr Anfang bei uns fiel auf ein passendes Datum für ein Haus, dessen Konzept seit jeher auf Humor aufgebaut war: Ausgerechnet am 1. April 1996 begann Eva ihren Dienst – damals noch in der „Kleinen Komödie“ im Nürnberger Stadtpark. Der Einstieg in das komödiantische Fach – für die gelernte Textilbetriebswirtin, die beim schwedischen Textil-Giganten H&M in Nürnberg begann, eine ganz neue Erfahrung. „Die ersten Jahre waren unglaublich spannend“, erinnert sie sich. „Erst die beschauliche Atmosphäre in Nürnberg, dann der Wechsel ins sanierte Berolzheimerianum. Jeder hat mit angepackt, wir haben so viel improvisiert, es herrschte rundum Aufbruchstimmung. Diese Zeit werde ich nie vergessen“, lässt sie die Ära um den Jahrtausendwechsel Revue passieren.

    Nach und nach trug sie als Direktionsassistentin ganz erheblich dazu bei, aus dem lokalen Geheimtipp das erfolgreichste Privattheater Süddeutschlands mit 120.000 Besuchern im Jahr zu machen. Der logische Schritt erfolgte nach einem Studium zur Diplom-Kauffrau mit Schwerpunkt Steuern und Rechnungswesen, das sie neben den Aufgaben in der Comödie meisterte: 2007 wurde sie die Direktorin des Theaters. Sie übernahm die Verantwortung fürs operative Geschäft und die betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten. Zudem plante sie die Spielpläne, verhandelte mit Managern und Agenten, kümmerte sich um Verträge mit Künstlern und Schauspielern, organisierte und begleitete die beliebten Comödien-Reisen und vieles mehr – erst recht nach ihrer Weiterbildung zur Kulturmanagerin an der Uni Hannover.

    Aus den Kollegen wurden Freunde. Und aus vielen Gästen enge Wegbegleiter, die sich bei allen Anliegen auf Eva verlassen konnten. Währenddessen waren zahllose namhaften Stars zu Gast: Dieter Hildebrandt, Otto Schenk, Roger Willemsen, Dieter Hallervorden und viele mehr. Alle fühlten sich auch dank Eva in der Comödie wohl. „Ein Höhepunkt war sicher die Lesung von Joachim Gauck kurz vor seiner Wahl zum Bundespräsidenten“, sagt sie selber, die zu vielen Künstlern auch über das Tagesgeschäft hinaus Kontakt hielt und immer noch hält.

    „Auch deshalb gehe ich mit mehr als nur einer Träne im Knopfloch“, bekennt Eva. Doch einerseits lockte die äußerst reizvolle Herausforderung. Und andererseits waren auch und vor allem private Gründe ausschlaggebend für den Wechse: Ihr Mann Hans-Jürgen übernimmt die ärztliche Leitung der psychiatrischen Tagesklinik in Worms, jedoch eine Fernbeziehung zwischen Rheinland-Pfalz und Franken kam für die beiden nicht in Frage. Sie einigten sich nun auf Mannheim als gemeinsames Zuhause – genau in der Mitte der zwei neuen Arbeitsstellen und verkehrsmäßig prima angebunden.

    Das Team der Comödie Fürth sagt Danke für 25 tolle Jahre und wünscht Eva alles erdenklich Gute für ihre künftige Aufgabe. Und wir geben gleichzeitig „Entwarnung“ an alle, die sie – wie wir – vermissen werden. „Ich bleibe der Comödie auf jeden Fall als Beraterin erhalten und werde deshalb auch öfter mal in Fürth vorbeischauen“, verspricht sie. Auch Comödien-Reisen will Eva weiterhin in gewohnter Weise durchführen. Denn, um es mit einem Lied von Trude Herr zu sagen: Niemals geht man so ganz...